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Honigwerkstatt Biohonig Wachau

HONIGWERKSTATT

Bio Honig der Wachau – die Honigwerkstatt

Unsere Bienen erzeugen Bio Honig in der Wachau. Die Wachau ist berühmt für ihre Marillen, Wein und Kultur. So finden unsere Bienen den Nektar im Marillengarten oder in Obstgärten. Sie sammeln auf Wiesen und auf den Weinterrassen. Vom Bienenstand haben sie teilweise auch Blick auf die Donau. Honig wird auch als Gold der Natur bezeichnet. Der  Honig unserer Bienen ist Gold der Wachau.

Honigwerkstatt_Honig Gold der Wachau

Honigwerkstatt Honig Gold der Wachau

Unsere Honigwerkstatt in Krems

Die Honigwerkstatt liegt im Herzen der historischen Stadt Krems. Sie besteht aus einem kleinen Verkaufsraum und dem Bereich der Werkstatt.

Honigwerkstatt in Krems

Honigwerkstatt Honig kaufen in Krems

Das Herzstück der Honigwerkstatt ist der Raum in dem gearbeitet wird. Hier stehen die Honigschleuder und alle Geräte die vom Imker benötigt werden. Es freut uns, dass viele Menschen und besonders Schüler, Kinder und Jugendliche vorbei kommen. Wir produzieren gerne auch gemeinsam unsere Produkte aus dem Bienenstock. In der Honigwerkstatt können Sie einkaufen, aber auch zusehen und wenn Sie möchten, mitarbeiten.

Honigwerkstatt HONIGSCHLEUDER

Honigwerkstatt HONIGSCHLEUDER

Die Öffnungszeiten der Honigwerkstatt in Krems:

Montag: 9-12 Uhr
Dienstag: 9-12 Uhr
Donnerstag: 9-12 Uhr und 15-18 Uhr

Jeden 2. und 4. Freitag und Samstag im Monat von 9-12 Uhr

Honigwerkstatt Honig Gold der Wachau

Honigwerkstatt Honig Gold der Wachau

Die Philosophie der Honigwerkstatt

Die Bienen kämpfen um ihr Überleben. Als kleine Imkerei versuchen wir die Liebe zu den Bienen und zur Natur zu leben. Das Wichtigste sind für uns die Bienen. Je länger wir die Imkerei betreiben, desto größer wird unsere Hochachtung – vor ihnen und den anderen Insekten und Tieren denen wir beim Arbeiten mit den Bienen begegnen.

Honigwerkstatt Bienenschwarm

Bienenschwarm der Honigwerkstatt

So versuchen wir sowohl in der Bienenhaltung als vor allem auch in Projekten Impulse zu setzen. Es war von Anfang an Ziel für uns biologisch zertifiziert zu arbeiten und wir erzählen in unserem Bienentagebuch über den Ablauf in unserem Bienenjahr und über unsere Bienen-Projekte. Sofern es die Arbeit zulässt.

Dietlinde Kisling Honigwerkstatt

Dietlinde Kisling Honigwerkstatt

Bio Honig aus dem Wachauer Marillengarten und Bio Honig Variationen

Wir nehmen nur so viel Honig von unseren Bienen, dass sie auf dem eigenen Honig überwintern können. Denn die Bienen brauchen die vielen Inhaltsstoffe wie Vitamine, Aminosäuren, Fruchtzucker selbst um im Winter ihr Volk zu ernähren. Sie erhalten sich mit dem Honig gesund.

Der Bio Blütenhonig wird nur aus den Waben geschleudert und naturbelassen in Gläser abgefüllt.

Bio Honig aus dem Wachauer Marillengarten

Bio Honig aus dem Wachauer Marillengarten

Besonders beliebt sind unsere Honigvariationen. Wir mischen unserem Honig Besonderes bei. So bekommen Sie bei uns z.B. Honig mit Heidelbeere, Lavendel, Orange oder Marille. Nach alter Tradition aus dem Waldviertel mischen wir unseren Honig auch mit Nüssen und Mohn. Wir mischen unseren Bio Honig mit Pollen oder mit Gelee Royale. Gelee Royale und Pollen wurden ebenso wie Honig als Heilmittel verwendet.

Propolis und Honigkosmetik der Honigwerkstatt

Propolis ist genauso wie der Honig Gold der Natur und wird seit der Steinzeit als Heilmittel verwendet. Wir verarbeiten das Propolis zu Propolistropfen. Nach einem genehmigten Rezept erzeugen wir auch Propoliscreme. Für weiteres Wohlbefinden bietet unsere Honigwerkstatt Produkte für Kosmetik. Diese Kosmetik – Produkte werden mit Honig zubereitet. Der Honig macht sie sanft und sehr angenehm.

Bio Propolis Propoliscreme Honigwerkstatt

Bio Propolis Propoliscreme Honigwerkstatt

Met und Honiglikör aus Bio Honig der Wachau – Honig Spezialitäten

Die Germanen haben ihn geliebt – den Met, das Göttergetränk. Besonders beliebt ist unser Met am Weihnachtsmarkt am Biobauernmarkt auf der Freyung, dort schenken wir ihn warm als Glühmet aus. Am besten schmeckt uns der Met gekühlt. Als beliebte Variante erzeugen wir auch Met mit Chili.

Honigwerkstatt Bio Honiglikör Bio Met

Honigwerkstatt Bio Honiglikör Bio Met

Eine Spezialität ist Honiglikör. Diesen produzieren wir aus dem wertvollen Entdeckelungswachs. Dieses verschließt die Honigwaben und wird beim Schleudern vorsichtig entfernt. Es enthält daher sehr viel köstlichen Honig aus dem wir unseren Honiglikör machen.

Bio Wachs und Kerzen

Das Bienenwachs ist inzwischen fast wertvoller als Honig. Denn sowohl Honig als auch Wachs sind durch die schwindende Ressource der Bienen immer seltenere Produkte. Wir mischen unserem Wachs keine Duftstoffe oder Farbmittel bei. Als kreativen Schwerpunkt haben wir uns Kerzen gesetzt. Wir lieben es, ganz neue Formen zu entwerfen. Für die Wachau haben wir einen Richard Löwenherz und eine Donaunixe erschaffen. Für Wien haben wir Sisikerze oder Basilisk entworfen.

Biowachskerze Venus von Willendorf Wachau

Biowachskerze Venus von Willendorf Wachau

Bio Honig der Wachau und Met am Wiener Bauernmarkt Freyung

Der Biobauernmarkt auf der Freyung schaut auf eine lange Tradition als Markt. Er liegt im Zentrum Wiens. Er ist der älteste Bio Bauernmarkt in Europa. Denn hier werden seit fast 30 Jahren ausschließlich Bio Lebensmittel verkauft. Diese Philosophie des Biobauernmarktes auf der Freyung gefällt uns. So können Sie  die Produkte der Honigwerkstatt in Wien am Biobauernmarkt auf der Freyung kaufen. Weitere Details zu unserem Verkauf am Biobauernmarkt auf der Freyung haben wir für hier für Sie zusammengestellt.

Schulen und Kinder besuchen die Bienen

Kinder Bienen und Schulen verstehen sich gut. Sie sind von den Bienen besonders fasziniert. Deshalb hat die Honigwerkstatt Programme für Schulen entwickelt. Das Bienen – Programm wird für jede Altersgruppe angepasst. Entweder besuchen uns die Kinder und Jugendlichen in der Honigwerkstatt oder wir treffen uns, das hängt von Wetter und Jahreszeit ab,  im Bienengarten.

Bienen Kinder Schulen Besuch im Bienengarten

Bienen Kinder Schulen Besuch im Bienengarten der Honigwerkstatt

Unsere Bienen – Programme für Schulen, Kinder und Jugendliche

Die unten beschriebenen Varianten werden je nach Altersgruppe angepasst. Wir stellen uns dabei darauf ein, ob wir Volksschulen oder Höheren Schulen zu Gast haben.

Variante 1 – Treffpunkt in der Honigwerkstatt:

Einführung in die Bienengeheimnisse:

Die Schülerinnen und Schüler wissen meist durch den Unterricht schon viel über Bienen. Trotzdem haben wir die Erfahrung gemacht, dass wenn sie in der Honigwerkstatt mit all dem gut duftenden Wachs und dem Honig stehen, dass sie ganz fasziniert zuhören. Aus der Praxis mit den Bienen erzählen wir ihnen auch immer wieder etwas Neues oder sie erinnern sich an Gehörtes aus der Schule.

Führung durch die Honigwerkstatt:

In der Honigwerkstatt stehen alle Geräte die wir beim Bienenvolke und zur Honiggewinnung und Honigverarbeitung benötigen.  Die Lage der Honigwerkstatt mitten in der Stadt, habe ich auch deshalb gewählt, damit Schülerinnen und Schüler zu Besuch kommen können. Wir erzählen den Schülerinnen und Schülern von unserer Arbeit. Auch da zeigt sich, dass sie fasziniert zuhören weil wir aus der Praxis erzählen und Bienen-Anekdoten einflechten können. Besonders beeindruckt die Honigschleuder und die volle Honigwabe die ich den Kindern in die Hand drücke. Und dann dürfen sie Honig naschen.

Arbeiten in der Honigwerkstatt

Am meisten fasziniert die Schülerinnen und Schüler dann die Arbeit. In der Honigwerkstatt gibt es immer etwas zu arbeiten. Wir teilen die Schülerinnen und Schüler in Gruppen und jede Gruppe arbeitet etwas anderes. Dann wird gewechselt. Die Kinder gießen Wachskerzen, füllen Honig in Gläser oder machen Propolislippenstift.

Bienen Kinder Schulen Arbeiten in der Honigwerkstatt

Bienen Kinder Schulen Arbeiten in der Honigwerkstatt

Das Bienenspiel mit den Schülerinnen und Schülern

Je nach gebuchtem Zeitfenster gehen wir in den Park wo ich ihnen ein Wildbienenvolk- sofern es noch dort ist – zeige. Wir spielen das Leben im Bienenstock nach. Besonders dieses Spiel sorgt für das Bewusstsein zum Thema Insekten. Das Insektensterben durch zu wenig Nahrung für Insekten aber auch zum Kampfgeist der Bienen und das Leben im Bienenstock wird den Schülerinnen und Schülern durch das Nachspielen erst bewusst.

Honigwerkstatt-Ferienspiel

Variante 2 – Treffpunkt beim Bienenstand. Kinder und Jugendliche beobachten die Bienen

Der Blick auf’s Bienenvolk – der Blick in das Bienenvolk, die Schülerinnen und Schüler schauen zu

Besonders schön ist es im Frühjahr und Sommer bei den Bienen. Wir schauen dabei zu, wie die Bienen scheinbar durcheinander in den Stock fliegen. Wir zeigen ihnen eine Bienenwabe mit Brut und mit viel Glück auch der Königin. Das Wichtigste ist uns aber, dass wir dabei die Bienen so wenig als möglich stören. Die Kinder erkennen durch das Zusehen langsam, was und wie die Bienen arbeiten. Sie können Unterschiede erkennen. Wir erzählen ihnen das Faszinierende an der Bienenarbeit und dem Bienenleben.

Schülerinnen und Schüler helfen dem Imker

Auch beim Bienenstock ist es möglich, je nach gebuchtem Zeitfenster, mit den Kindern zu basteln. Dabei eignet sich besonders das Wachs. Je nach Altersgruppe können wir aber den Kindern auch Imkerarbeiten zeigen bei denen sie mithelfen. Diese imkerlichen Tätigkeiten hängen von dem Zeitpunkt des Besuchs der Schülerinnen und Schüler ab.

Kinder Bienen Schulen helfen dem Imker der Honigwerkstatt

Kinder Bienen Schulen helfen dem Imker der Honigwerkstatt

Die Kosten für Schulen
Wir staffeln die Preise je nach gebuchtem Zeitfenster
Mindestzeit: 1,5 Stunden
Kosten: 13 Euro netto pro Schüler
Dauer ab 1,5 Stunden: jede weitere halbe Stunde 1 Euro netto
Wir freuen uns auf Ihre Voranmeldung:
mail: biene (@)honigwerkstatt.at, T 0664 1542293

Geburtstage mit Kindern oder Jugendlichen

Kinder und Jugendliche haben uns gefragt, ob sie ihre Geburtstage bei uns feiern können. Wir haben natürlich „ja!“ gesagt. Denn es macht Spaß mit den Kindern zu basteln und in der Honigwerkstatt zu spielen. Am meisten hat uns der Satz gefreut, als das Geburtstagskind nach 5 Minuten gemeint hat: „Das ist eine gute Idee gewesen, hierher in die Honigwerkstatt zu kommen“

Gruppen ab 5  bis max. 15 Kindern/Jugendlichen

Preise und Details nach Vereinbarung und nur mit Voranmeldung.

Kontakt: mail: biene(@)honigwerkstatt.at T 0664 1542293

Geburtstage in der Honigwerkstatt

Geburtstage in der Honigwerkstatt

 

 

 

Bienenvolk Patenschaft unterstützt Bienen und Insekten

Bienenpatenschaft für ein Volk am Bienenstand

Die Bienenvolk Patenschaft hilft Bienen und Insekten. Es ist ein besonderes Erlebnis den Bienen zuzusehen. Eine noch größere Freude ist es, wenn man dies gemeinsam mit jemandem tut. Wir zeigen Ihnen Ihr Volk. Sie, der das Bienenverhalten ein wenig versteht und erklären kann. Das Geheimnis eines Bienenvolks wird sich uns Menschen nie ganz erschließen. Egal wieviel Kameras im Stock angebracht werden, Wärme- oder Gewichtmessungen durchgeführt werden. In dem Moment in dem wir vor einem Bienenvolk stehen, haben sie das Gefühl etwas Besonderes zu sehen und zu fühlen.

Dieses Erlebnis wird noch verstärkt, wenn Sie „ihre“ Bienen auf der Wabe beim Arbeiten sehen. Vielleicht gelingt es, die Königin zu sehen.

Bienenpatenschaft für ein Bienenvolk

Bienenvolk Patenschaft unterstützt Bienen und Insekten

Übernehmen Sie die Bienenvolk Patenschaft das hilft Insekten

Sie erhalten folgendes Dankeschön für eine Bienenpatenschaft.

Ihr Bienenvolk steht in der Wachau auf einem unserer Bienenstände. Wir senden Ihnen ein kleines Willkommenspaket.

Sie erhalten Honigprodukte im Wert von 2 kg Honig und/oder können aus unseren Produkten wählen.

Wir senden Ihnen laufend Berichte und Fotos wie es Ihren Bienen geht

Es freut uns, wenn Sie zu gemeinsamen Besuchen „Ihrer“ Bienen zu uns kommen.

Gerne kennzeichnen wir „Ihr“ Volk auf der Beute mit einem Foto oder Logo.

Wir sind mit der Honigwerkstatt auch auf Facebook vertreten. Wenn Sie möchten, veröffentlichen wir Ihre Patenschaft und die Entwicklung Ihres Volkes auf Wunsch auch über dieses soziale Netzwerk. Dies ist besonders für Firmen interessant.

Jährliche Miet-Kosten: 120 Euro netto

Bienen Patenschaft Honigwerkstatt

Bienen Patenschaft Gunda und Florian

Bienenvolk Patenschaft mit Bienenvolk im eigenen Garten

Die Bienen im eigenen Garten ist ein Wunsch den viele hegen. Die Betreuung eines Bienenvolkes ist aber mit großem Aufwand verbunden. Wir stellen Ihnen einen Bienenkorb mit einem Bienenvolk in den Garten. Die Bienenvölker sind kleiner und wehren sich in diesen Körben besser gegen Varroa und Kälte. Die kleinere Volksstärke bedeutet auch weniger Honig. Wir beobachten Ihr Volk und der Honig wird als Wabenhonig geerntet.

Jährliche Miet-Kosten 180 Euro netto

Mit der Bienenvolk Patenschaft unterstützen Sie nicht nur die Bienen

Die Bienen kämpfen um ihr Überleben. Pestizide und Futtermangel schwächen die Bienenvölker. Sie können sich nicht mehr so gegen die Varroamilbe wehren. Wir tun als Imkerinnen nicht nur etwas für die Honigbienen. Je mehr man den Bienen beobachtet, desto mehr sieht man auch andere Insekten. Wir setzen uns für Insekteninseln ein. In Zusammenarbeit mit der Stadt Krems wollen wir Blühstreifen schaffen. Wiesen statt grüner Wüsten sind unser Ziel. Lesen Sie auch in unserem Bienentagebuch über unsere Projekte.

BioIkerei Honigwerkstatt stellt Insekteninseln auf

Insekteninsel in Krems hilft Bienen und Insekten

 

Bio Honig Honigwerkstatt

Bio Honig und Met kaufen

Bio Honig und Met kaufen – Unsere Verkaufsstellen

Bio Honig und Met kaufen Sie in unseren Verkaufsstellen. Wir verkaufen online, in Wien am Biobauernmarkt Freyung und in Krems in unserer Honigwerkstatt.

Honiglikör Met

Honiglikör Met

Bio Honig, Met, Propolis, Bienenwachskerzen, Honigvariationen, Honiglikör – und vieles mehr gibt es online

Bio Honig und Met kaufen Sie zu jeder Zeit in unserem online shop. Ebenso die meisten Produkte aus dem Bienenstock der Honigwerkstatt können Sie online auf schöpping. at kaufen.

bio Honig aus dem Wachauer Marillengarten

bio Honig aus dem Wachauer Marillengarten auf schöpping.at

Unser Bio Honig am Biobauernmarkt auf der Freyung in Wien – nächste Markttage 15. und 16.5.2020

Die Honigwerkstatt verkauft in Wien nur am Bio Bauernmarkt auf der Freyung ihre Honigprodukte. Am Markt sind wir uns einig, dass biologisch erzeugte Lebensmittel eine Investition in die Zukunft sind. Deshalb verkaufen wir hier unseren Bio Honig, Propolis, Met und vieles mehr.Bio Honig kaufen Biobauernmarkt Freyung Wien

Bio Honig kaufen am Biobauernmarkt Freyung Wien

Im wunderschönen Ambiente der Schottenkirche besteht auf der Freyung in Wien schon seit Jahrhunderten ein Markt. Der Bio Bauernmarkt wurde vor fast 30 Jahren gegründet und ist der älteste rein biologische Markt in Europa. Der Einkauf am Markt wird von unseren Kunden zum Genießen genutzt. Sie verkosten vor Ort unsere Speisen und Getränke – und unsere Honig – Desserts.

Die Öffnungszeiten des Marktes sind Freitag und Samstag von 9-18 Uhr.

Biobauernmarkt Freyung

Biobauernmarkt Freyung

Die Honigwerkstatt ist jeden 1.und 3. Freitag und Samstag am Bio Bauernmarkt auf der Freyung.

Unsere nächsten Markttage sind: 15.und 16. Mai 2020 von 9-18 Uhr

Unsere Honig Besonderheit an diesen Tagen ist HONIG EIS.

Die Honigwerkstatt in Krems

Besuchen Sie uns in der Honigwerkstatt in Krems. Hier haben wir unser gesamtes Produktsortiment. Sie können zudem auch die Werkstatt besichtigen. Wählen Sie entweder aus unseren Honigprodukten. Oder Sie genießen unsere Met – Varianten. In der Honigwerkstatt in Krems haben wir auch alle Bienenwachs – Kerzen. Sie finden für die Gesundheit Produkte mit Propolis und für das Wohlbefinden unsere Honig Kosmetik. Am meisten lieben unsere Kunden den guten Geruch!

Unsere Öffnungszeiten in Krems sind:

Montag, Dienstag von 9-12 Uhr

Donnerstag von 9-12 Uhr und von 15-18 Uhr

Für Gruppen ersuchen wir um vorherige Terminvereinbarung.

Wir stehen für alle Fragen gerne zur Verfügung:

Mail biene@honigwerkstatt.at

Tel 0043 664 154 22 93

Honigwerkstatt Bio Honig kaufen in Krems

Honigwerkstatt Bio Honig kaufen in Krems

Honigwerkstatt Marillen Bienen und Bienenkönigin

Bienenblog: Die Marillen frieren die Bienen wachsen

Die Marillen frieren die Bienen wachsen – der April 2020 ist ein wunderschöner Monat. Aber es ist sehr sehr trocken. Die Trockenheit macht der Landwirtschaft zu schaffen. Den Bienen tut es nicht so viel. Sie finden blühende Bäume. Nur die Marillenernte in der Wachau wird durch zwei kalte Tage gefährdet. Viele Blüten fallen ab, die Marillenbauern zünden in der Früh Feuer zwischen den Bäumen an. Der Rauch dämpft die aufgehenden Sonnenstrahlen. So werden die Blüten langsam erwärmt.

Honigwerkstatt Bienenvolk Marillen Wachau

Honigwerkstatt Bienenvolk

Die Bienenvölker entwickeln sich super. Bei den starken Völkern scheint wenig Platz zu sein. Die Bienen sitzen vor dem Flugloch. Das kann heiße, dass sie wenig Platz haben. Also kontrolliere ich die Völker und sehe, dass sie wirklich sehr stark sind. Ich mache schon die ersten Ableger. Es sind Bienenvölker die sehr rasch wachsen. Die Königinnen sind also sehr fleißig. Es sind junge Bienenköniginnen. Ich entnehme Brutwaben und gebe sie in eine neue Beute. Nach einer Woche kontrolliere ich. Die Bienen haben aus den ganz jungen Maden Königinnenzellen angesetzt. In etwa vier Wochen werden die jungen Bienenköniginnen die ersten Eier legen.

Dann kommt eine Zeit des Wartens. Wenn die junge Königin schlüpft, nach etwa 16 Tagen, fliegt sie los. Auf den berühmten Hochzeitsflug. Beim Hochzeitsflug wird sie von Drohnen während des Fluges begattet. Die sterben danach, die junge Bienenkönigin kehrt zu ihrem Volk zurück – hoffentlich! Denn es kann immer mit ihr etwas passieren. Dann ist das Volk – in der Natur – dem Tod geweiht.

Es ist immer wieder schön zu beobachten, dass die Bienenvölker so explodieren. Es kommt mir vor, dass sie in diesem Frühjahr besonders stark wachsen.

Dabei geht es den Bienen gut! Sie fliegen und sitzen alle gemeinsam. Unsere Welt wird dagegen von Covit 19 beherrscht. Wir sitzen zu Hause und treffen unsere Familien nicht. Gut ist nur, dass ich wenigstens ohne Maske zu den Bienen fahren darf.  Und im Bienengarten bekomme ich Besuch von einem wunderschönen Feuersalamander.

Honigwerkstatt Marillen Bienen

Honigwerkstatt Besuch im Bienengarten

 

Bienenvolk Patenschaft unterstützt Bienen und Insekten

Bienentagebuch der HONIGWERKSTATT 2019

Honigwerkstatt – Bienentagebuch

Jedes Bienenjahr ist anders schön und spannend. Lesen Sie die Einträge im Bienentagebuch vom Beginn an hier

Honigwerkstatt – Bienentagebuch 2020

Die Bienen leben ! Ich bin ganz glücklich – nach der Winterbehandlung im Dezember haben alle Völker überlebt.

Oft werde ich gefragt, was die Bienen im Winter machen. Schlafen? Nein, sie sitzen in einer Kugel und wärmen einander mit Flügelschlag. So halten sie das Volk auf über 20 Grad Wärme – nix mit Schlafen! Sie arbeiten durchgehend. Zumindest ist es kalt – so kalt, dass die Kamera anläuft.

Honigwerkstatt 2020

Die Bienen der Honigwerkstatt leben

Honigwerkstatt Bienen im Jänner

Bienentagebuch 2019

Nach vielem Fotografieren und Texten sind die ersten Produkte im shop auf der Plattform https://www.shoepping.at/

Kuhdurchfall und Bienenhunger

Hans, Biobauer am Biobauernmarkt auf der Freyung, erzählt mir: Um den extrem hohen Eiweißgehalt in der Milch zu bekommen der gesetzlich gefordert ist, müssen die Kühe viel grünes Gras fressen. Deshalb mähen die Bauern das Gras, wenn es noch kurz ist. Durch das grüne Gras bekommen die Kühe Durchfall weil ihnen die Rohfasern fehlen. Die Böden im Kuhstall sind längsgerichteten Bretter damit der Durchfall durchfallen kann.

Was das mit den Bienen zu tun hat?
Wenn das Gras immer wieder gemäht wird, wenn es grün ist, blühen keine Blumen. Und wenn keine Blumen blühen haben Bienen Hunger.

Imkerlatein

Das heurige Jahr hat vor allem eine Erkenntnis gebracht: Ich fühle bei Völkern schon beim Hingehen ob alles in Ordnung ist. Seltsam aber wahr. Als mir alte Imker davon erzählt haben, war es für mich Imkerlatein.

Honigbienen der Honigwerkstatt

Honigbienen der Honigwerkstatt

Danke an meine Bienchen an die Honigernte ! ich habe schon nicht mehr dran geglaubt nachdem der Mai eiskalt war. Dem kältesten Mai seit den Aufzeichnungen folgte der x-heißeste Sommer seit…. Irgendwie haben des die Mädels geschafft, viel Honig einzubringen.

In diesem Jahr sind uns viele Insekten aufgefallen, die wir bisher nicht gesehen haben und die ich auch nicht zu benennen weiß. Bewundert habe ich sie trotzdem.

Insekten Bienen Honig im Bienengarten der HONIGWERKSTATT

Insekten Bienen Honig im Bienengarten der HONIGWERKSTATT

Insekten Bienen Honig im Bienengarten der HONIGWERKSTATT

Insekten Bienen Honig im Bienengarten der HONIGWERKSTATT

Ferienspiel Bienen Honig Honigwerkstatt

Ferienspiel Bienen Honig Honigwerkstatt

FERIENSPIEL BIENENHONIG HONIGWERKSTATT

FERIENSPIEL BIENENHONIG HONIGWERKSTATT

Patenschaft_Wieninger für die Honigwerkstatt

Patenschaft_Wieninger für die Honigwerkstatt

Kroeten in Bienengarten der HONIGWERKSTATT

Kroeten in Bienengarten der HONIGWERKSTATT

Bienenmusik
Jorn Ebner,
Berliner Internet-Klangkünstler hat als Artist in Residence meine Bienen belauscht und eine beeindruckende Klangskulptur geschaffen. Wir hatten viel Spaß beim Einbinden der Mikros in die Bienenstöcke meine Bienen machen wunderschöne Musik! Weniger gelungen ist das selfie -)

Jorn Ebner Honigwerkstatt Bienenklangkunst

Kerzenkunst für den Ostermarkt
Jetzt habe ich es geschafft: eine Sammlung einzigartiger Kerzen-Motive. Ich liebe die Wachsarbeit schon allein wegen des Geruchs! Ich habe alte Model abgegossen, neue Figuren für Wien und die Wachau kreiert und setze meinem Schaffensdrang mit den Sternzeichen-Kerzen einen vorläufigen Schlußpunkt. Jetzt brauch ich die Zeit für die Bienen.

Honigwerkstatt Bienenschwarm

Bienentagebuch der HONIGWERKSTATT 2018

Honigwerkstatt – Tagebuch 2018

Winter – Bienen vergiftet

Meinem Imkerfreund werden im Winter 30 Stöcke vergiftet.

Wetterwechselbäder und neue Freunde

Klimawandel ist jetzt endlich in aller Munde, wenn es im Frühjahr bereits im April 26 Grad hat und der Sommer extrem trocken ist. Einmal rutscht mein Auto sogar auf dem trockenen Boden so, dass es mit starken Helfern gerettet werden muss.

Ich hatte Glück, für die Bienen war die Saison ideal, in der Wachau hat es immer wieder ein wenig geregnet und das immer nach der Blüte. Der extrem trockene Sommer hat sogar in der Donau ein Schiffswrack des 17. Jahrhunderts freigelegt. Ein Imkerbesuch aus Passau berichtet von einer Ernte mit nur 10 kg pro Volk. Wir hatten mehr Glück mit unserem Gold der Wachau. Zu meinen lieben Helfern gesellt sich auch Judith mit einem Elan der mir größte Hochachtung abringt.

Honigwerkstatt Bienenauto

Honigwerkstatt Bienenauto

Move On – Preis gewonnen

Ich werde mit dem ersten Preis prämiert für Einzelunternehmen beim Preis Move On der Wirtschaftskammer – bin sehr stolz!

Besondere Schönheit

Das erste Mal in meinem Leben sehe ich eine Holzbiene – ein beeindruckendes Tier und ich erhalte den ersten Preis von move-on für meine Honigwerkstatt.

Bienenbeet in der Stadt

Die Insekten-Sterben-Pestizid-Diskussion hat endlich auch das Fernsehen erreicht. Mit einem Hochbeet auf einem kleinen Platz in Krems auf dem die kleinen Grünflächen für Hundegeschäfte und zum Drüberlaufen genutzt werden, stellt mir die Stadt Krems kostenlos ein Hochbeet auf. Danke! Gemeinsam mit Blumen Fries und unterstützt von der Raiffeisenkassa bepflanzen Schülerinnen das Beet. Mit Nasch- und Blühpflanzen als Insektenoase. Nach kurzer Zeit wachsen kleine Gurken und Paradeiser – für Naschkatzen.

 

2017_Honigwerkstatt_Honig Biene

Bienentagebuch der Honigwerkstatt 2017

Honigwerkstatt – Tagebuch 2017

Ferienspiel

Wirklich Spaß macht das Ferienspiel für Kinder ab 6 Jahren und der Besuch der Schulklassen in der Honigwerkstatt.

 

Honigwerkstatt - Schulen Kinder Familien

Feuerwehreinsatz auf der Freyung – 2kg Honig sind der Auslöser

Bei Ausladen der Ware aus dem Auto fällt mir ein Honigtopf herunter und es fliessen etwa zwei Kilo Honig aus. Ich bin traurig – aber dann wendet sich alles zum Guten. Die Bienen aus dem Schottenstift kommen und holen sich den Honig! Die Besucherinnen freut’s ich werde sogar für mein tolles Marketing gelobt und die Bienenversammlung macht auf facebook die Runde.

Das Marktamt will nicht zwei Stunden warten bis die Bienen den Honig gesammelt haben, sondern holt die Feuerwehr. Ich habe Angst, dass diese all die Bienen mit Wasser wegspritzen wollen – doch die Feuerwehr reagiert sehr gelassen: Bienen stehen unter Artenschutz, es wird ein – weiteres – Absperrband gezogen und in der Nacht, als die Bienen weg sind, wird mit Wasser gereinigt. Aber das war schon nicht mehr nötig, denn der Honig war schon weg.

Frühling und Sommer: Biobauernmarkt Freyung

Obwohl die Honigwerkstatt in Krems gut läuft und Spaß macht, zieht es mich in neue Gefilde. Für mich passt sehr schnell der Biobauernmarkt auf der Freyung in Wien. Was mir gefällt: Die MarktstandlerInnen sind mit Herz und Seele bio. Die Besucher genießen die entspannte Atmosphäre auf der Freyung und Spaß wird groß geschrieben.

Die Gespräche über Honig vor allem aber die immer wiederkehrende Frage: „Wie geht es unseren Bienen?“ wird noch häufiger gestellt als in Krems. Auf die Frage gibt es nur eine Antwort: „Den Bienen geht es schlecht, aber für Pessimismus ist es zu spät. Deshalb tu ich etwas“.

Jahresbeginn: Honigwerkstatt – eingekachelt und Bienen neu aufgestellt

Jetzt ist meine Honigwerkstatt perfekt: Kacheln rundum im ganzen Arbeitsbereich. Honig mag kein Wasser aber als Imker wäscht man ständig. Weil es pickt immer irgendwo. Das ist beruhigend J

Die Anfangszeit bis 2017 lesen Sie hier

Honigwerkstatt Einrichtung

BIENENTAGEBUCH 2013-2016

Das Bienenjahr 2016

Juli 2016

Ich freue mich auf die Honigernte, auch Propolis machen die Bienen schon fleißig.

Wärmebehandlung ade

Ich probiere die Winterbehandlung mit Wärme. Sehr aufwendig, viel Arbeit – und viele Völker sterben.
Ich rufe verzweifelt bei einem imkerlichen Wärmepapst an. Er rät mir, konventionelle Mittel einzusetzen. Da bin ich ziemlich baff. Ich beschließe wieder mit Ameisensäure zu behandeln. Denn die ist jahrelang erprobt.
Und ich beherzige einen Rat eines imkerlichen Freundes: Wenn du etwas Neues ausprobierst, dann nicht gleich an allen Völkern.

Es brennt – Insektenhaus für Krems

Caritas baut Insektenhotel für Honigwerkstatt

Caritas baut Insektenhotel für Honigwerkstatt

Die Caritas baut ein tolles Insektenhaus und ich spende es der Stadt Krems um ein Zeichen zu setzen. Zwei Wochen später brennt es, na super! Jugendliche seien gesehen worden, die wohl ihre Zigarette falsch fort geworfen haben. Aber ich gebe nicht auf – ich werde es wieder aufstellen.

Glyphosat

Die vielen engagierten Gegner der Glyphosat Zulassung haben Monsanto und Co eine Niederlage verpaßt. Die EU-Abstimmung für eine Verlängerung von Glyphosat für weitere 15 Jahre ist gescheitert. Allerdings ist es für weitere 18 Monate zugelassen. Frankreich, Deutschland, Italien und die Niederlande haben sich bei der Abstimmung enthalten, Österreich leider nicht.

Juni 2106

Das Bienenfangen geht weiter, ich hatte Hilfe von Tobias der noch ein bißchen Sicherheitsabstand gehalten hat – hier beim Einschlagen eines Schwarms.

Kalt, warm, Schwarm

Bienenschwarm

Bienenschwarm

Bienenschwarm Einschlagen

Bienenschwarm Einschlagen

Die kalten Tage wechseln mit warmen, sehr schwülen Tagen. In den kalten Tagen „kommen sie auf blöde Ideen“ wie ein befreundeter Imker meint. Das heißt, sie züchten sich eine neue Königin und dann fliegt ein Teil des Volkes als Schwarm weg. Natürlich Vermehrung, die den Imker weniger freut, Denn es heißt wieder klettern. Zum Glück gab’s Hilfe.

Saugaßl-Markt

In der kleinen Straße der Honigwerkstatt, das ehemalige „Saugaßl“ gibt es viele interessante Geschäfte. Diese laden erstmals zum Saugaßlfest – mit viel Vergnügen für Kinder und Eltern

April 2016  – Schöne Obstblüte und dann kalt, kalt, kalt

Ich habe viel Besuch in der Honigwerkstatt von Menschen, die wissen wollen, was sie für unsere Bienen tun können. Na ja, im Moment ist es wichtig, nicht zu viel zu mähen.Das kalte Wetter bereitet den Bienen keine Freude. Durch die kalten Temperaturen fliegen sie nur wenig, auch die Brut kann sich verkühlen und absterben. Andererseits blüht gerade jetzt sehr viel, was wichtig Nahrung für die Bienen ist.
Und gerade jetzt wird gemäht. Leider mähen die meisten auch noch sehr ordentlich. Besser wäre es, Flächen stehen zu lassen oder an den Beeträndern Wildblumen wachsen zu lassen.
Die Bienen hatten bei uns eine wunderschöne Marillen- und Obstbaumblüte. Sie brüten fleißig um sich stark zu vermehren und starke Völker zu bilden. Die Bienenanzahl wächst auf etwa 60000 Bienen im Sommer. Allerdings brauchen alle viel Nahrung. Deshalb ist gerade nach der Obstblüte der Löwenzahn, die Taubnessel und alle die Wiesenblumen wichtig. Auf die Wärme hoffen wir – für uns und die Bienen.

bis März 2016

Der sehr warme Winter macht den Bienen Probleme. Sie sind noch bis Mitte Dezember geflogen und haben dabei viel Futter verbraucht. Auch die Varroa kann sich bei so warmen Wintern wunderbar weiter vermehren. Das schwächt die Völker. Im Februar und März müssen wir bei einigen Völkern Zucker füttern, sonst überstehen sie die trachtlose Zeit nicht.

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Das Bienenjahr 2015

…..beginnt im Herbst 2014

Entmilben entmilben entmilben…

Die Varroa ist extrem stark und richtet bei vielen Imkern große Schäden an. Der regenreiche Sommer und die lange Wärme bis Weihnachten – 15 Grad!- unterstützen die Milbe und schaden den Bienen. Die Königin hört erst auf zu brüten, wenn es mehrere Tage durchgängig kalt ist. Und das war gerade einmal zwischen Weihnachten und Silvester also nur wenige Tage. Bereits im Winter gehen die Gerüchte von Imkern, die bis zu 100% Ausfall haben.

Bienensauna

Logisch, dass jetzt ein heißes Thema auftaucht: Die Bienensauna. Das Prinzip ist einfach: Man heizt der Milbe ein. Der Bienenstock wird erhitzt, die Milbe fällt ab. Varroen mögen keine Wärme, den Bienen ist es eher egal. Und das ist auch das Problem: Bienen regeln die Temperatur im Stock auf ca. 33-36 Grad – durch Flügelschlag. Wenn es zu kalt ist zittern sie, wenn es zu warm ist, wacheln sie. Die Bienen arbeiten gegen die Erwärmung. Ein Produkttest steht also an.

Bienen zuckern im Februar

Jetzt ist auch noch Marianne mit von unserer Partie. Ihre erste Bienenarbeit ist im Februar, die Bienen mit Staubzucker zu bezuckern. Der Staubzucker wirkt auf den Bienen wie Seife auf unserer Haut – glitschig. Und dadurch sausen die Varroen die auf den Bienen sitzen runter und sterben. Die gezuckerten Bienen brummen heftig auf, wenn sie den Staubzucker abschütteln.

März 2015 Zum Glück – der erste Stich!

… in den Fuß. Aber wir sind froh über dieses Lebenszeichen.

Bienen zuckern im Februar

Bienen bezuckern im Februar

Varroamilbe

Varroamilbe

Honigwerkstatt – Eröffnung am 18. März

Endlich haben den Raum gefunden, der unseren Ideen entspricht. Der unterste Raum eines mittelalterlichen Kremser Bürgerhauses mit schönen Arbeitsräumen für Schleuder, Beuten und Wachsschmelzer und vor allem einer uralten Holzbalkendecke im ersten Raum. Noch vor der offiziellen Eröffnung kommen Besucher und freuen sich, dass in diesem Geschäft das vor vielen Jahren geschlossen wurde, wieder etwas Neues entsteht.Die Resonan macht uns glücklich.

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April bis Mai – Ohne Beuten viele Schwärme

Die von uns bestellten Beuten lassen auf sich warten. Aufgrund der fehlenden Beuten können wir keine Ableger machen. Diese Ableger sind Brutwaben die in neue Beuten eingesetzt werden. So reduziert sich die Bienenanzahl und die Königin hat nicht den Drang mit einem Teil des Volkes dem zu klein werdendem Stock zu entfliegen. Zu den Ablegern kommt entweder eine gezüchtete Königin oder die Bienen züchten sich selbst eine Königin.

Die Bienen haben sich explosionsartig vermehrt. Zuerst regnet es und dann wird es plötzlich warm und schwül. 6 Schwärme fangen wir ein und bringen sie teils sogar etwas improvisiert in neuen Behausungen unter. Dann endlich kommen die neuen Beuten. Von einem anderen Tischler.

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Bienen heizen

Wir sind biozertifiziert, also Bienen weg von Chemie. Also setzen wir zur Varroabekämpfung die Wärmebehandlung ein. Andere Imker warnen uns – es ist sehr zeitaufwändig. Ein schwächelndes Volk, das wir schon aufgegeben hatten, behandeln wir. Und siehe da! Sie vermehren sich nach der Behandlung rasend schnell. Die Bienen fühlen sich offensichtlich nicht sehr durch die Wärmebehandlung gestört, obwohl sie drei Stunden dauert. Auch wenn sie ausfliegen ziehen sie innerhalb kürzester Zeit nach der Behandlung wieder ein. Es ist bedrückend, wieviel Milben abfallen, obwohl wir im Mai und Juni behandeln.

Doch die Behandlung kostet viel viel Zeit. Oft funktioniert etwas nicht, selten gelingt die Behandlung gleich beim ersten Mal.

Der Honig-Traum – ausgetrocknet

Die Bienen danken uns die Mühe mit reichlich Honig. Ende Juni scheint es, also würde es eine phänomenale Honigernte. Doch dann bleibt die Sonne. Es ist ein traumhafter Sommer, doch so heiß, dass alles vertrocknet. Die Bienen finden keine Blüten mehr. Die Honigernte bleibt hinter den Hoffnungen zurück.

Bienensterben – Österreich wacht auf

Vielen Dank an die Medien, die endlich auf die jahrelange Aufklärungsarbeit reagieren und eine Woche lang das Bienensterben zum Hauptthema machen. Die Menschen die in die Honigwerkstatt kommen sind aufgerüttelt. Beim Schleudern hören wir den Diskussionen im Radio zu. Es bewegt sich endlich etwas! Manchmal fürchten wir, dass es trotzdem zu spät ist. Und verstehen nicht, dass verbotene Spritzmittel unter anderem Namen wieder im Regal landen oder Politiker Forschungsergebnisse zu negieren versuchen.

Massaker

Die sommerliche Hitze hat andere Feinde der Bienen auf den Plan gebracht. Wunderschöne Hornissen aber vor allem Wespen bedrängen die Bienen. Der Kampf um den Honig wird gekämpft. Beim Füttern öffnen wir den Deckel – und zwei Hand voll toter Bienen liegen da. Ein Volk wurde ausgeraubt weil es noch jung war und die Jungbienen keine Verteidigungsstrategie gegen die Wespen hatten, in einem anderen Volk fehlte die Königin.

Tote Bienen sind ein unglaublich trauriger Anblick. Noch schlimmer sind tote Bienen ohne Köpfe, Beine, Flügel.

Besuch aus den Tropen

Wieder finden wir einen riesigen Falter am Boden des Bienenstocks. Diesmal haben ihn die Bienen noch nicht „gesäubert“. Wunderschön ist die Zeichnung des Totenkopfschwärmers am Rücken und auf den Flügeln zu sehen. Beachtliche 9 cm ist er groß. Diese Totenkopfschwärmer kommen aus den Tropen und fressen Honig. Manche nicht sehr lange.

Krippenfiguren

Es ist Spätherbst, das Bienenjahr ist vorbei. Schön, sehr heiß! Mit vielen Eindrücken stehen wir in der Honigwerkstatt und beginnen, das Wachs für die Verarbeitung zu Figuren zu reinigen. Heuer versuchen wir eine Königsdisziplin des Wachsgießens: Krippenfiguren.

…. bis 2014

dkpslogo

Wie es genau gekommen ist, weiß ich nicht mehr. Es war jedenfalls Petras Idee, aktiv etwas für die Umwelt zu tun. 2013 war in Österreich die große Bienendiskussion, der damalige Landwirtschaftsminister wollte bienenschädliche Spritzmittel für Mais nicht verbieten und plötzlich waren die Bienen in aller Munde.

Ein Danke! also an Herrn Berlakovic, sonst hätte ich heute keine Bienen.

Imkern ist eine Kunst

Wir fangen mit drei Stöcken unter dem Namen Honigwerkstatt an und wissen auch schon, dass wir die Bienen von einem Bioimker bekommen. Ich bin dabei, als Gerhard von seinen Stöcken meine zukünftigen Bienen abbeutelt. Bin beeindruckt, dass er eine Schwarmschachtel auf eine Waage stellt und 2 kg Bienen hineinbeutelt. Das war der Anfang.

10.07.2013

Imkerei

Nein, der eigentliche Anfang war, als Gerhard uns die Beuten und die Bienenvölker gebracht hat. Wir helfen, die Beuten aufzustellen und dann ist es beeindruckend, als Gerhard die Schwarmschachteln öffnet, fest beutelt und unsere Bienen als Bienenhaufen in den Beuten landen. Sie picken zusammen in großen Bienentrauben. Nachdem sich die Bienen etwas in die Waben zurückgezogen haben, wird das Kästchen mit der Königin hineingehängt. Gerhard ist guter Dinge, dass die jungen, schönen Königinnen – denn alle Bienenköniginnen sind für die Imker schön – bald zu brüten anfangen und die Völker noch genug vor dem Winter wachsen. Wir füttern sie noch und hoffen.

11. – 17.07.2013

stockmitbienen

Irgendwas stimmt nicht. Gleich am Anfang sterben Bienen – wir sind panisch, weil es so viele scheinen – da sie in die Futterschalen mit  dem Zucker kriechen. Erste verzweifelte Anrufe bei Gerhard. Er beruhigt uns und meint, wir müssten kleine Holzstückchen zwischen Futterschale und Deckel legen. Bei zwei Stöcken bringt´s das. Sie beruhigen sich, der dritte macht Probleme. Die Bienen sitzen außen, fliegen nicht, benehmen sich sonderbar. Petra ist jeden Tag dort und schaut. Am dritten Tag ist unsere Nervosität zu groß, wir bitten Gerhard, dass er nochmals kommt und hineinschaut. Wirklich, die Königin ist nicht mehr da. Wir bekommen eine neue.Petra will in der Früh die Bienen füttern. Wir haben in vielen Filmen gesehen, dass die Imker bei ihren Bienen ohne Hut – „Schleier“ – und Schutzkleidung arbeiten. Das können wir auch. Petra wird von 8 Bienen gestochen und wir haben unsere erste Lektion gelernt: Egal, was die anderen machen, wir tragen unsere Schleier.

Ende Juli 2013

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Wir haben tolle Namen für unsere drei Bienenstöcke: Unua Nacia – danke an Thomas für die Idee – das heißt „erstes Volk“. Bilacz – die Taufpatin dieses Namens ist Petras Tochter Selina, und First Floor – weil der Bienenstock auf einer Wiesenterrasse steht. Unsere Bienenstöcke sind echte Kremserinnen. Sie stehen in Stein, mit Blick auf Donau und Stadt. Wunderschön und beruhigend.

Herbst 2013

Fast haben wir zu wenig zu tun mit den Bienen. Sie leben einfach. Doch dann meint Gerhard, wir sollten die Bienen mit Oxalsäure behandeln. Aha, wir sollen die Bienen beträufeln. Was meint er mit beträufeln? Nass machen, drüber spritzen? Die Wabengassen mit der Oxalsäure entlangfahren? Aha. Wir hoffen, dass wir es richtig gemacht haben.

Februar 2014

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Wir übersiedeln die Bienen in eine höhere Weingartenetage. Damit sie noch besseren Blick auf Krems haben. Danke an die Arbeiter vom Maschinenring. Bei matschigem Boden tragen sie unsere Stöcke ganz sanft den glitschigen Weg steil hinauf. Früher sind die Weinbauern diesen Weg x-mal am Tag mit den schweren Traubenkörben hinuntergestiegen und wieder hinaufgeklettert. Wir schaffen nicht mal die 10 kg Bienenfutter. Ich bewundere die Weinbauern.Ich beschließe unsere Bienenvölker auf 15 stück aufzustocken. Das erscheint mir eine schöne Zahl und weil die ganzen Geräte so viel Geld kosten, dass es fast keinen Sinn macht, nur für drei Stöcke das ganze Equipment anzuschaffen. Deshalb möchte ich also ab Herbst viel Honig und Honigprodukte verkaufen.
Petra bringt ganz stolz die Nachricht, dass wir schon den Auftrag für 10 Flaschen Met haben. Super, und welche Produkte gibt´s noch außer Honig und Met bei der Honigwerkstatt?

März 2014 – Honig hilft heilen

apitherapie

Über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Honig machen wir uns auf der Api-Therapie-Tagung in Klosterneuburg schlau. Aus dem Bienenstock kommt nicht nur Honig, sondern Wachs, Pollen und das geheimnisvolle Gelee Royale, dessen Bestandteile immer noch nicht ganz geklärt sind: 2% sind nicht analysierbar. Die Bienenkönigin wird durch das längere Füttern mit Gelee Royale erst zur Königin.Die Bienen nehmen von den Pflanzen den Nektar und den Pollen – das Wichtigste der Pflanzen. Diese verarbeiten sie zu Honig. Kein Wunder also, dass Honig zur unterstützenden Heilung von Asthma bis Zellulitis eingesetzt werden kann.

März 2014 – Sie fliegen

Der Winter war mild, jetzt wird´s wärmer und spannend. Wieviele Stöcke haben überlebt? 10% Ausfall sei normal, sagen die Imker. Bei uns sind´s 33,33%. Bilacz hat´s nicht geschafft. Wir merken es zuerst gar nicht, denn Bienen fliegen heraus als das Wetter warm wird.Wir trauen uns nicht, die Stöcke aufzumachen, denn sonst verkühlt sich die Brut. Haben wir gehört. Wie alle professionellen Imker starren wir auf die Fluglöcher um aus dem Volk schlau zu werden.
Petra kehrt jeden Tag tote Bienen heraus. Wir Imkerinnen wissen, dass es Totenbefall im Winter gibt. Ist es Varroa oder die Alterschwäche der Bienen? Nur was normal ist, wissen wir nicht. Wahrscheinlich ist es uns deshalb zu spät aufgefallen, dass es keine Königin mehr gibt. Wir kehren die restlichen, sehr wenigen Bienen heraus und machen den Stock zu.

Die Suche

suche

Als Wachauerin möchte ich Marillenhonig haben. Also suche ich Marillengärten, in denen ich meine Stöcke aufstellen kann. Sie sollen leicht mit dem Auto erreichbar sein und es sollte nicht gespritzt werden. Besonders Letzteres stellt ein Problem dar. Es ist vielen, sicher nicht allen Weinbauern – „Bienen haben in Weingärten nichts verloren, dort muss gespritzt werden“ – genauso egal, wie Obstbauern, die beim Spritzen nicht darauf achten, dass sie es wenigstens zu einer Zeit tun, in der die Bienen nicht fliegen. Doch unsere Suche hat Erfolg: Wir finden 4 wunderschöne Aufstellungsorte. Der Beste in Stein, neben den Gärten eines Bio-Weinbauers unter Marillenbäumen – die nicht gespritzt werden. Allerdings sind die Aufstellungsorte mit ganz schlechten Zufahrtsmöglichkeiten. Ich weiß zu dem Zeitpunkt zum Glück nocht nicht, was und wie oft ich schleppen werde.

24. März 2014 – 14 neue Stöcke

14neuestöcke

Scheußliches Wetter, Nieselregen – ich hole den ersten Teil meiner 12 Bienenstöcke von Harald in Vöslau ab. Ist das schön! Wieder lerne ich Neues: Dass es unterschiedliche Beute-Magazin- und Rahmentypen gibt, war mir klar, aber dass ich mir mit der Entscheidung die Bienen lieber auf den größeren Rahmen mitzunehmen viel Arbeit aufhalse, war mir nicht klar. Meine beiden Imkerfreunde diskutieren und eines lerne ich auch gleich: Wie immer wenn ich einen Imker frage, erhalte ich 5 mögliche Antworten. Aus diesen kann ich mir dann eine Antwort aussuchen. Ich treffe die falsche Entscheidung. Weil ich schnell wegfahren muss, nehme ich die großen Rahmen von Harald – und mache mir damit mehr Arbeit und eine große Schreckminute im April.

April 2014 – Immer anders als gedacht

stockoffen

Ich bin ganz enttäuscht, wie wenig Arbeit wir haben. Nachdem ich bei den 12 Stöcken die Bienen in meine Magazine umgehängt habe, warten wir, dass die Bienen sich vermehren. Sie tun´s. Ich mache bei einem Stock unten auf – und falle fast in Ohnmacht: Statt dass die Bienen auf den Waben sitzen und bauen, haben sie eine riesige Bienenkugel gebaut. Wieder mal verzweifelte Anrufe bei Gerhard, er möge mir bitte helfen. Und er hilft mir. Er kommt und schaut mit mir die Stöcke durch und meint, die Bienenkugel unten sei Drohenbrut, die könne ich später einmal herausschneiden wenn ich wolle, oder drin lassen, da es zur Varroabekämpfung gut sei. Und wir sehen, dass ein Stock Kalkbrut hat. Gerhard beruhigt mich, dies sei nicht schlimm, ich könne nur- und da verstehe ich ihn falsch – im Juli die Königin austauschen.Die Bienen vermehren sich und ich setze neue Magazine für den Honig auf. Allerdings regnet es oft und meistens zu der Zeit, wenn eine Blüte ist, einmal überlege ich sogar, zu füttern. Darf ich füttern, wenn die Bienen Honig einbringen? Ich höre, dass im Waldviertel sogar Imker damit kämpfen, dass Völker verhungern. Andere Imker schleudern das erste Mal Anfang Juni und haben 18 kg Honigernte. Ich verzage immer mehr.

Köstlicher Met – schon unsere Vorfahren

haben ihn getrunken

mikromann

Ich besuche den Hygiene und Metkurs in der Schule in Warth. Mein Großvater war der erste Direktor der Warther Schule und hat sie nach dem Krieg aufgebaut. Er hat mir oft erzählt, wie er zu den Bauern hingegangen ist und sie gebeten hat, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Es hat gedauert, bis sie überzeugt wurden, dass ihre Kinder auch wirklich lernen, wie Obstbäume richtig veredelt oder Kühe besser gehalten werden. Die ersten Bienen in Warth hatte auch schon mein Großvater, das scheint in den Analen der Schule nicht auf. Ich war als Kind oft dort und heute bin ich dankbar, dass es eine Anlaufstelle gibt, bei der ich anrufen kann.Der Metkurs endet im Verkosten der verschiedensten mitgebrachten Metvarianten. Köstlich!

27. Mai – 7:30 Uhr

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„Sie sind doch Imkerin – bei uns in der Schule hängt ein Schwarm auf einem Baum“ – super! Ich habe mein Auto in der Werkstatt, mitsamt all meiner Bienenausrüstung. Welch Wunder – wieder einmal rufe ich Gerhard an, ob er mir zeigen wolle, wie man einen Schwarm fängt. Er zeigt es mir. Er klettert auf den Baum, bespritzt den Schwarm mit Wasser und mit einem festen Schlag auf den Ast fallen die Bienen in den mitgebrachten Schwarmkorb – nicht einmal beim Zuschauen ist es einfach.
Am gleichen Tag fange ich noch einen Schwarm – die Bienen stammen von meinem eigenen Stock.

Ich habe gelesen, dass Imker, denen die Bienen schwärmen schlechte Imker sind. Ich habe gehört, dass Bienen die nicht schwärmen faule Honigbienen sind. Ich habe gelesen, dass die Carnica – das ist „unsere“ Bienenrasse fast nicht schwärmt.

Insgesamt burren mir in dem Sommer drei Schwärme davon. Jedes Mal ist es ein Schock den scheinbar leeren Stock zu sehen. Und die Königin findet man dann gar nicht mehr. Denn wenn die alte Königin mit ihrem halben Volk abzieht, ist bereits eine junge Königin drin.

Das Spannende: die hat keinen erkennbaren Punkt für Jungimkerinnen am Rücken, ist viel kleiner als die alte Königin, d.h. sie hat fast Bienengröße. „Schau, da ist sie, die ist doch leicht rosa“ hat mir mein helfender Alt-Imker erklärt. Ich habe vorgegeben, die Königin gesehen zu haben und hoffe, dass ich das in Zukunft lerne.

Regenkatastrophe

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Ich bin den Tränen nahe. Es hat drei Tag geregnet, es ist kalt gewesen und dann der Anruf, Wanderer hätten vier umgefallene Bienenstöcke gesehen. Es sind meine. Der Anblick zerreißt mir das Herz. Die einzelnen Magazine sind auseinandergekippt, es regnet und regnet, die Bienen haben in ihrer Verzweiflung begonnen, die Waben auf die auseinandergekippten Magazine in die Luft zu bauen. Wie lange ich gebraucht habe, alle Stöcke wieder aufzustellen, weiß ich nicht mehr. Nach dem 8. Bienenstich hab ich aufgehört zu zählen.

Schwarm und junges Bienenvolk – gar nicht so einfach!

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Das Aussetzen des Schwarms war schon spannend, zuerst zwei Tage Dunkelhaft – damit sie die Orientierung verlieren und nicht in ihren alten Stock zurückfliegen – ich nehme den Schwarmkorb und der Deckel und etliche Bienen fallen runter. Petra und ich kehren heftig zusammen. Hoffentlich ist nicht die Königin gepurzelt. Sie würde das nicht überlegen, mit ihren 2 Millionen Eiern im Bauch, würde sie zerplatzen. Doch die Strapazen für die Bienen gehen weiter: Wir setzen die Futterschale falsch und müssen die Bienen zwei Tage später nochmals alle in die Beuten schütteln – und dabei wird wohl die Königin heruntergefallen sein.Unsere Gebete, dass die Königin überlebe, wurden nicht erhört. Immerhin sind Petra und ich nicht sicher und beobachten den Stock.
Es ist ganz leicht zu erkennen, wenn ein Stock keine Königin hat. Sagen die Imker. Der heult. Sagen die Imker. Na ja, also „heulen“ ist so eine Sache. Öffnet man den Bienenstock so herrscht immer Aufregung bei den Bienen. Ob das Heulen oder normales Summen ist, ist nicht so einfach zu hören.

Trotzdem erkennen Petra und ich, dass etwas nicht stimmt.

11.06.2014 – Imkerliche Hilfe – Hubert hilft mir

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Da kommt ganz tolle Hilfe von älteren Imkerkollegen, die uns helfen. Als Jungimkerin hätten wir am liebsten bei jedem zweiten Besuch bei den Bienen – und im Frühjahr und Sommer haben wir jeden zweiten Tag bei den Bienen vorbeigeschaut – einen erfahrenen Imker dabei, der uns hilft, die Zeichen zu deuten. Doch die anderen Imker haben auch wenig Zeit.Also ist es eine ganz große Beruhigung, als Hubert anbietet, sich unseren neuen Schwarm anzusehen und zu schauen, ob eine Königin drin ist. Ich stehe in einiger Entfernung während er arbeitet und habe meinen Schleier vergessen. Ein großer Fehler: Eine Biene ist so zornig, dass sie mich in die Oberlippe sticht. Meine Lippe ist zuerst schön voll, doch bald sehe ich ziemlich wild aus.
Und wirklich, es gab keine Königin im Stock und wir haben eine neue Königin besorgt. Das Volk ist wunderschön gewachsen.

Es wird immer spannender

honig

Petra und ich diskutieren ob wir jetzt schon schleudern sollten oder nicht. Viele Imker in der Umgebung schleudern bereits, von anderen höre ich, dass aufgrund des schlechten Wetters während vieler Blütenzeiten der Honig noch nicht geschleudert werden soll. Der Honig sei noch nicht reif. „Das ist ganz leicht mit der Schüttelprobe zu erkennen“ – man schüttelt die Wabe, ob Honig heraustropft. Schleudert man den Honig zu früh, enthält er zu viel Wasser und verdirbt zu schnell.Normalerweise hält sich Honig – wird er kühl und trocken gelagert – fast unbegrenzt. Der hohe Zuckergehalt erlaubt keinen Schimmel, keine anderen Verfallseigenschaften. Das Gold ist also wirkliches Gold. Aber damit der Wasserhaushalt im Honig stimmt, müssen ihn die Bienen zuerst herumtragen – von einer Wabe in die andere. Zum Schluß verdeckeln sie die Honigwaben. „Aber wir hatten auch Jahre, in denen der Honig verdeckelt und trotzdem zu feucht war“ erzählt mir Doris, was mich wieder total verunsichert.

22.06.2014

blumen

Mit dem 22. Juni, Sommersonnenwende, endet das Bienenjahr. Das heißt aber, dass die Bienen wenig bis gar keine Nahrung – je nach Örtlichkeiten – finden. Nicht aber, dass nicht jetzt die eigentliche Arbeit beginnt.Und die Arbeit des Schleuderns haben wir völlig unterschätzt.

Juli 2014

juli

Nie wieder werde ich versuchen, im Juli eine Königin zu tauschen. Ich wollte dem einen Stock etwas Gutes tun, es war jedoch sicher das Falsche. Im Juli herrscht in den Bienenstöcken ein so massenhaftes Treiben mit so vielen Bienen, dass die Suche nach der Königin sicherlich für Jungimkerinnen aber auch für den Alt-Imker der mir dabei geholfen hat, ein sinnloses Unterfangen ist.Wir brechen ab. Damit ich der gekauften Königin ein zu Hause bieten kann, entnehme ich Brutwaben und setze die schöne junge Lady dort hinein. Zum Glück wächst das Volk und ich habe einen neuen Stock.

Honig, Honig, Honig

ps

Die Bienen sitzen natürlich auf ihren Honigwaben. Es ist also kein leichtes Unterfangen, sie von den Waben wegzubekommen, deshalb haben wir „Bienenfluchten“ bestellt, die bereits Anfang Juni hätten geliefert werden sollen.Aber irgendein guter Geist hat die Lieferung verzögert, wir bekommen die Bienenfluchten erst Anfang Juli und beginnen mit dem Abräumen der Honigwaben. Damit haben wir Honig, der sicher reif ist.
Was uns einmal mehr überrascht, ist die unterschiedliche Beschaffenheit der Bienenvölker. Bei vier Völkern pro Standort die von uns alle gleich behandelt wurden, hat jedes Volk seine Eigenheiten. Das eine hat die Waben unten ausgebaut, beim anderen fliegen die Bienen auf sobald wir in die Nähe kommen, das nächste Volk kümmert sich nicht, wenn wir die Beute öffnen. Und so unterschiedlich ist auch die Honigmenge jeden Volkes.

waben

Wir schleppen unsere schweren Honigzargen ins Auto und von dort zum Schleudern.Es ist ein so einzigartiges Gefühl, als Petra und ich die ersten Waben entdeckeln! Wir lachen und kosten unseren Honig, sind stolz und den Bienen sehr dankbar.
Im Juli arbeiten wir Stunden um Stunden, es werden die Honigwaben entnommen, die Bienenvölker kontrolliert und dann zum Schluß werden sie gefüttert, damit die Honigentnahme ausgeglichen wird. Nicht nur ein Mal stehe ich bei strömenden Regen und hole um 21 Uhr noch die letzten Waben heraus oder füttere die Bienen.

Aber wir werden mit 250 kg Honig belohnt. 2014 sei ein schlechtes Jahr gewesen und auf meine Frage, ob nicht 250 kg Honig wenig sei, tröstet mich Gerhard. Unsere Bienen hätten als junge Völker viel zu tun gehabt, sie mußten Volk und Waben aufbauen und in unserer Gegend sei heuer ein schlechtes Honigjahr. Wir können auf das Ergebnis stolz sein. Wir sind es in jedem Fall.

honigtrichter

Und nun beginnt es wieder dort, wo es angefangen hat: Bei der Bekämpfung der Varroamilbe, die unseren Bienen das Leben auslöscht, wenn wir Menschen – die wir schuld daran sind, dass die Varroamilbe in den Bienenstöcken lebt – nicht unsere Bienenvölker behandeln.Und wir sind unseren Bienen dankbar, dass wir jetzt Honig, Met und Lippenstift herstellen können. Wir tun es, weil wir damit etwas für Bienen, Pflanzen und Vögel tun und freuen uns, dass uns so viele Menschen unterstützen.
Danke an unsere Bienen für dieses erste Jahr!

Kleine rote Punkte

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Die Spätsommer- und Herbstarbeiten stehen ganz im Zeichen der Varroabekämpfung. Der feuchte Sommer hat der Milbe, nicht aber der Biene gut getan. Die Stockwindel, ein weißes Papier das ganz unten in den Bienenstock gelegt wird, gibt Aufschluß über den Varroabefall. Leider sind es viele kleine rote Punkte – das heißt, dass noch viele lebende Varroamilben in der Brut und auf den Bienen sind.
Nach der ersten Behandlung mit ApiLife Var fallen noch immer so viele Milben ab, dass ich mit Ameisensäure nachbehandeln muss. Als ich den Bienen das mit Ameisensäure getränke Wettex in den Stock lege, sausen sie grantig davon.

Feinde im Bienestock

falter

Beim Einlegen der Windel entdecke ich einen riesigen Falter etwa 10 cm groß, den ich offensichtlich im Stock eingesperrt habe, als ich das Ausflugsloch verkleinerte. Der Falter hats nicht überlebt, aber Martin, befreundeter Biologe, ist ganz begeistert von dem Falter und wird mir sagen, um welches Tier es sich handeln kann. Nachdem ich noch die Reste einer Libelle im gleichen Stock finde, bin ich überzeugt, dass die Bienen in diesem Herbst viel zu tun hatten mit Feinden. Dass zahlreiche Wespen die Bienenstöcke umfliegen um an den Honig zu kommen, ist normal. Der Stachel der Bienen ist genau gegen diese ausgelegt. Sticht eine Biene eine Wespe, dann bleibt ihr Stachel nicht stecken. Nur im weichen Fleisch der Menschen.

Winter 2014/15

totesBienchen

Ein trauriger Winter.
Der viele Regen im Sommer, der warme Winter. Bis zu 100% Ausfall bei den Imkern. Die Königin hört nur auf zu brüten, wenn es mehrere Tage friert. Das war aber nur ein paar Tage zwischen Weihnachten uns Silvester. Dadurch haben sich die Milben vervielfacht und den schwächeren Völkern den Garaus gemacht.Wenigstens ist es ein Thema in der Öffentlichkeit: In allen Zeitungen wird über das große Bienensterben berichtet.

Bienen-Zuckern

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Jetzt ist auch noch Marianne mit von unserer Partie. Ihre erste Bienenarbeit ist im Februar, die Bienen mit Staubzucker zu bezuckern. Der Staubzucker wirkt auf den Bienen wie Seife auf unserer Haut – glitschig. Und dadurch sausen die Varroen die auf den Bienen sitzen runter und sterben. Die gezuckerten Bienen brummen heftig auf, wenn sie den Staubzucker abschütteln.

Unsere Honigwerkstatt – Ein Treffpunkt

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Wir haben den Raum gefunden, in dem wir unsere Imkertätigkeiten machen können! In einem wunderschönen alten Haus richten wir unsere Honigwerkstatt ein. Es sind alle herzlich eingeladen mit uns beim Arbeiten zu plaudern, zuzusehen, mitzuhelfen oder mit Wachs zu basteln. Das positive Echo freut uns sehr!

Bienensauna

Logisch, dass im Kampf gegen die Varroa jetzt ein heißes Thema auftaucht:

Die Bienensauna.

Das Prinzip ist einfach: Man heizt der Milbe ein. Der Bienenstock wird erhitzt, die Milbe fällt ab. Varroen mögen keine Wärme, den Bienen ist es eher egal. Und das ist auch das Problem: Bienen regeln die Temperatur im Stock auf ca. 33-36 Grad – durch Flügelschlag. Wenn es zu kalt ist zittern sie, wenn es zu warm ist, wacheln sie. Die Bienen arbeiten gegen die Erwärmung. Ein Produkttest steht also an.

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